VfB: Stevens mag seinen Job

Huub Stevens ersetzte vor ein paar Tagen Armin Veh, der nach andauernden Erfolglosigkeit mit seinem VfB Stuttgart die Reißleine zog.

Stevens konnte mit den Schwaben gleich im ersten Spiel drei Punkte einfahren. Er setzt dabei auf eine Art Kuschelkurs. „Das habe ich letzte Saison auch gemacht. Den Jungs muss klar sein: Das, was wir hier machen, ist das Allerallerschönste, was wir tun können. Ich selbst kann leider nicht mehr spielen, aber ich bin jeden Tag an der frischen Luft, kann mit jungen Leuten arbeiten, das hält einen selbst auch jung. Ich habe den Spielern gesagt: ‚Genießt jeden Tag!‘ Denn es kommt eine Zeit, in der du das nicht mehr hast“, so der Niederländer in BILD. Bei den Stuttgartern ist derzeit Abstiegskampf angesagt, damit kann Stevens sich nicht anfreunden:„Natürlich nervt es gewaltig, wenn du da unten stehst. Und wenn du Momente der Enttäuschung hast. Aber trotzdem musst du diesen Job genießen.“

Zuletzt wurde auch öffentlich über den Zustand der Mannschaft spekuliert, darauf sagt der Niederländer gegenüber der Zeitung:„Als ich letzte Saison kam, war da vor allem große Unsicherheit. Jetzt ist zwar auch eine gewisse Verunsicherung da, aber die ist nicht so groß. Ich hoffe, dass die Jungs aus der zweiten Halbzeit in Freiburg gelernt haben, dass sie mehr Selbstvertrauen haben können.“