SV Werder: Bode schmerzt Platz 18

Marco Bode ist seit 2012 Mitglied im Aufsichtsrat des SV Werder Bremen. Am Mittwoch gab der 45-Jährige bekannt, darr möchte die Nachfolge des Werder-Managers Willi Lemke als Aufsichtsratsvorsitzender antreten.

Bode steht vor einer schweren Aufgabe, denn sportlich läuft es derzeit für die Hanseaten nicht. „Platz 18 schmerzt natürlich sehr, aber wir sind auch noch früh in der Saison und ich habe die Hoffnung, dass wir da noch eine Trendwende schaffen. Insgesamt hat sich die Krise von Werder schon seit Jahren entwickelt und ich will in Zukunft dazu beitragen, dass wir da Schritt für Schritt wieder rauskommen. Ich glaube nach wie vor an die Mannschaft. Es gab in den bisherigen Spielen auch Phasen, wo die Truppe gezeigt hat, dass sie Spiele gewinnen kann. Ich bin überzeugt davon, dass das auch in den nächsten Wochen umgesetzt wird“, sagte Bode im Interview mit dem Sender „Sport 1“. Der Kader, der zu schwach sei, wie es viele Medien mutmaßen, sei nicht das Problem, sagt Bode dem Sender weiter: „Wir haben keinen schwachen Kader. Wir waren einige Male nah dran, haben nur noch keinen Sieg gelandet. Mit einem Dreier gegen Hoffenheim würde die Situation jetzt anders aussehen. Hätte, wenn und aber zählt aber nicht, sondern wir müssen noch ein bisschen mehr investieren und die gute Einstellung beibehalten.“

Am Wochenende muss der SV Werder nach München reisen, ritt dort in der Allianz-Arena gegen den FC Bayern München an. Ein Punkt gegen den Rekordmeister wäre fast schon eine Sensation.