Schalke 04: Stevens kritisiert die eigenen Fans

Am Samstag reichte es für den FC Schalke 04 wieder nur zu einem Unentschieden. Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens musste sogar einen 0:1-Rückstand aufholen. Damit scheint die Krise bei nur 5 Punkte aus 6 Spielen da zu sein. Stevens ist gereizt, geht nun sogar auf den eigenen Anhang los.

„Kompliment an die Mannschaft für die Moral, kein Lob für einen kleinen Teil der Fans. Wir wollten durch den Wechsel mehr Ruhe im Stadion haben, leider ist das nicht gelungen. Zwar gab`s keine Pfiffe gegen den Torhüter, aber dafür Pfiffe gegen das ganze Team. Eigentlich wollte ich mich in den letzten Jahren nicht mehr ärgern…“, sagte der Coach nach der Partie nach Angaben der „Bild“-Zeitung. Manager Horst Heldt will sich nicht komplett vor seinen Coach stellen, kritisiert die Aussagen leicht. „Er ist ein sehr emotionaler Trainer, stellt sich vor die Truppe“, so der 42-Jährige gegenüber der Zeitung. „Die Aussagen sind für viele nicht akzeptabel, aber so wird er immer bleiben. Ich bin der sportlich Ranghöchste und strahle genug Ruhe aus.“

Stevens‘ Vertrag läuft am Ende der Spielzeit aus. Nachdem zu Beginn der Spielzeit eigentlich alles danach aussah, dass der Niederländer sein auslaufenden Arbeitspapier verlängern wird, ist man sich darüber derzeit wohl nicht ganz einig. Stevens muss mit seiner Mannschaft nun dem Umschwung einleiten, denn so langsam aber sicher scheint man den Anschluss an Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen zu verlieren, die beide derzeit das Ranking hinter dem FC Bayern München unter sich ausmachen wollen.