Schalke 04: Manager Heldt schießt scharf gegen Kahn

In den letzten Wochen meldeten sich zahlreiche Experten zu Wort, die dem FC Schalke 04 den einen oder anderen Tipp zur Krisenbewältigung geben wollten. Allen voran Oliver Kahn. S04-Manager Horst Heldt empfiehlt Kahn sich bei Themen, von denen er seiner Meinung nach keine Ahnung habe, zu schweigen.

„Kahn hat noch nie für Schalke Fußball gespielt, geschweige denn sich intensiv mit dem Verein auseinandergesetzt oder ihn verstanden“, zitiert „SPORTBILD“ den 43-Jährigen. „Der Verein hat mit seinen Fans über eine lange Zeit dieses Leitbild erarbeitet. Ich halte seine Aussagen daher für unverschämt.“ Kahn hatte zuvor das „Leit(d)bild“ der Schalker nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Focus“ kritisiert: Es sei bezeichnend, „dass im Leit(d)bild des Vereins das Leiden fest verankert ist.“ Ohne Frage sei die Situation auf Schalke Frage prekär und „nur ein wenig ruhiger als noch vor dem Sieg“. Doch der Anspruch sei eine andere Platzierung. Dafür müsse auch die Familie zurückstecken. „Ich zerbreche mir den Kopf. Mitten in so einer Krise haben andere Gedanken keinen Platz bei mir. Für Privates bleibt dann wenig Zeit“, erklärt Heldt gegenüber der Zeitung.

Neben Heldt wird vor allem Trainer Jens Keller immer wieder kritisiert. Der Coach selbst bemängelt hingegen, dass er von Beginn an keine richtige Chance gehabt habe. Klar ist, dass Schalke vom Bayern-Jäger Nummer eins in den letzten Monaten ins Mittelfeld der Liga abgerutscht ist. Sollte sich der Trend fortsetzen, kann man das so wichtige internationale Geschäft für die kommende Spielzeit abhaken.