Michael Rummenigge versteht seinen Bruder

Der FC Bayern München kämpft ziemlich offensiv um die Dienste von Marco Reus. Vor allem Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge macht keinen Hehl daraus, dass man den Noch-Dortmunder in der kommenden Spielzeit gerne im Trikot der Münchner sehen würde. Sein Bruder Michael, er spielte für beide Klubs, versteht die Bemühungen seines Bruders.

„Mein Bruder wäre ein schlechter Vorstand, wenn er sich nicht um Reus bemühen würde“, sagte der 50-Jährige der Münchner „tz“. „Reus ist einer der besten Spieler in der Liga. Es ist bekannt, zu welchen Konditionen er zu haben ist. Außerdem hat er den gleichen Berater wie Mario Götze. Da braucht man sich nicht wundern, dass bestimmte Dinge kolportiert werden.“ Am kommenden Mittwoch tritt der FC Bayern München erneut gegen den AS Rom an, den man unlängst mit 7:1 besiegte. “Solche Tage wie den von Rom gibt es nicht oft“, sagte Rummenigge weiter. „Das ist genauso wie mit dem 7:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien. Ich denke, dass sich Rom mit elf Mann am Strafraum postieren wird. Es wird deshalb nicht einfach.“

Rom wird sicher auf die Revanche brennen, daher kann man davon ausgehen, dass sich die Mannschaft nicht erneut ihrem Schicksal ergeben wird. Der FC Bayern ist gewarnt, das lassen auch die Aussagen der Spieler und Trainer erahnen.