Lewandowski vs. Watzke: Es geht in die nächste Runde

Robert Lewandowski darf in der kommenden Saison nicht für den FC Bayern München auflaufen. Sein jetziger Arbeitgeber, Borussia Dortmund, pocht auf den bis 2014 laufenden Vertrag. Während der Angreifer immer noch auf einen Wechsel hofft, schiebt diesem BVB-Boss Hans-Joachim Watzke erneut einen Riegel vor.

„Da sollte er mich eigentlich besser kennen“, sagte Watzke der „Welt“. „Ich habe mit ihm gesprochen und kann durchaus verstehen, dass er enttäuscht ist. Das wäre ich an seiner Stelle auch, wenn ich erfahren hätte, dass der FC Bayern gar kein Angebot abgegeben hat.“ Zwar habe es zwei Telefonate mit Vertretern des FC Bayern gegeben, doch ein schriftliches Angebot läge nicht vor. „Wir haben darauf hingewiesen, dass wir allein schon durch unsere Unternehmensform als Aktiengesellschaft ein schriftliches Angebot benötigen. So ein Angebot ist ja nichts Ehrenrühriges, wenn man jemanden unbedingt haben will. Aber es muss ja erst mal eine Grundlage da sein. Das ist nicht passiert. Darum kann ich die ganze Diskussion auch nicht nachvollziehen. Wir reden hier über einen Tatbestand, den es gar nicht gibt“, so Watzke.

Der BVB-Boss hat nun ganz klare Vorstellungen, wie sich sein Spieler zu verhalten hat: „Ich erwarte von ihm, dass er die Charakterstärke zeigt, die er in den vergangenen Jahren gezeigt hat und professionell mit der Situation umgeht. Ich bin überzeugt, dass er das auch tun wird. 2014, wenn sein Vertrag ausläuft, kann er dann gern nach München wechseln.“ Verhandlungen mit anderen Klubs sind derzeit nicht geplant, denn: „Warum sollte ich mich mit anderen Klubs beschäftigen, wenn unser Stand ist, dass er eh nur zum FC Bayern gehen will?“