FC Bayern: Sammer lobt Badstuber und Rode

Der FC Bayern München hat den ersten Titel der Saison gewonnen: Den Telekom Cup. Vor allem die Leistung im Finale gegen den VfL Wolfsburg beeindruckte. Für Sportdirektor Matthias Sammer ist das aber noch lange kein Grund, voller Euphorie die nächsten Wochen in Angriff zu nehmen.

„Es bleibt dabei, dass wir darauf achten müssen, dass die kurze Vorbereitungszeit – auch für die, die jetzt schon voll dabei sind – uns vorsichtig bleiben lässt. Wir müssen behutsam mit unseren Spielern umgehen“, so der 46-Jährige nach Angaben der „tz“. „Der Blick auf die Realität schärft die Sinne. Wir brauchen zum jetzigen Zeitpunkt nicht die extreme Euphorie, wissen aber, dass wir gut und hart gearbeitet haben bisher. Das ist auch für die Zukunft das Credo. Der Sieg beim Telekom Cup muss uns Selbstbewusstsein geben, sollte uns aber nicht die Sensibilität nehmen.“ Sonderlob bekamen zwei Spieler, die lange nicht agieren konnten: „Sebastian Rode und Holger Badstuber. Der eine war fünf Monate verletzt, der andere knapp zwei Jahre. Deren Leistungen finde ich viel bemerkenswerter. Das hat mich extrem beeindruckt.“

In den nächsten Wochen werden erst die Nationalspieler zur Mannschaft stoßen, bis dahin muss Trainer Pep Guardiola auf einen Großteil des Teams verzichten. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus, das was Sammer.