FC Bayern München: Pizarro und Shaqiri blasen zum Großangriff

Nach zwei Jahren ohne Titel investierte der deutsche Rekordmeister FC Bayern München viel Geld in die Mannschaft. Gekommen sind unter anderem Angreifer Claudio Pizarro und Xherdan Shaqiri. Beide blasen schon jetzt zum Angriff und wollen sich nicht mit einem Platz auf der Bank zufrieden geben.

„Das Ziel ist, immer zu spielen“, sagt der Ex-Bremer der „Bild“-Zeitung. Aktuell muss Pizza wegen einer Wadenblessur kürzer treten. Die richtige Einstellung hat der 33-jährige Peruaner aber trotzdem: „Ich will alles gewinnen, alles was es gibt.“ Mit den Bayern hat der Angreifer, der einen Vertrag bis 2013 hat, schon drei Mal das Double (2003, 2005, 2006) „Die Möglichkeit, was zu gewinnen, finde ich nicht woanders. Bayern ist der beste Verein, bei dem ich war.“ Zudem gefällt Pizarro auch das Leben in München: „Es gibt hier viele Möglichkeiten, Sachen zu machen, mehr als in Bremen.“

Ein anderer Spieler ist ebenfalls recht angriffslustig wenn es um einen Platz in der Startelf geht: Xherdan Shaqiri. Das 20-jährige Kraftpaket ist sich seiner Stärken bewusst, er ist beidfüßig, rechts bzw. links offensiv und defensiv einsetzbar. „Ich will mich hier durchsetzen. Der FC Bayern braucht Winner-Typen. Ich will die Mannschaft unbedingt verstärken und dazu beitragen, dass wir wieder Titel gewinnen!“, wird der Schweizer von der „Bild“-Zeitung zitiert. Auch Bayern-Trainer Jupp Heynckes ist von dem jungen Mann begeistert: „Shaqiri ist ein Straßenfußballer, der auf Bayern-Niveau gehoben werden muss. Aber ich halte sehr viel von ihm. Er soll den arrivierten Spielern Dampf machen und wenn er gute Leistung bringt, spielt er auch.“

Das beide sich zunächst hinter den Stammkräften der letzten Saison hinten anstehen werden, scheint klar. Allerdings ist es auch logisch, dass man beim FC Bayern den Druck auf die erste Elf erhöhen möchte. Daher hat man den Kader in der Breite verbessert. Ob das reicht, um den aktuellen deutschen Meister Borussia Dortmund im nächsten Jahr in Schach zu halten, wird man sehen.