FC Bayern: Lahm schickt keine Kampfansage in Richtung Dortmund

In weniger als zwei Wochen ist es endlich soweit: Der FC Bayern München und Borussia Dortmund treffen im Finale der Champions League aufeinander. Das Ausgang ist offen, denn auch wenn der FCB in den letzten Wochen die Liga dominierte, ist und bleibt der BVB so etwas wie der Angstgegner für die Münchner.

Dementsprechend möchte Philipp Lahm so kurz vor dem Finale gegenüber der „Bild“-Zeitung keine Kampfansage in Richtung Dortmund schicken. „Wir haben nichts von Kampfansagen. Was sollen die uns bringen? Wir müssen nicht über Dortmund reden. Wir müssen die nicht anstacheln. Wir müssen nur auf uns schauen“, so Bayerns Kapitän. Nach dem “Champions-League-Finale dahoam“ im vergangenen Jahr war oft darüber spekuliert worden, ob sich die Mannschaft in dieser Spielzeit wieder aufraffen kann. „Es gibt die Variante, dass man den Kopf in den Sand steckt, verzweifelt und an Niederlagen zerbricht. So sind wir aber nicht gestrickt. Wir sind kein Strauß“, erklärt Lahm dem Blatt. „Wir haben uns für die zweite Variante entschieden: nicht aufzugeben. Wir haben bewiesen, wie sehr wir jeden Kampf annehmen. Aber noch sind wir ja nicht am Ende.“

Besondere Brisanz bekommt das Spiel, da Mario Götze im Sommer von Dortmund nach München wechselt. Der 20-Jährige war der absolute Wunschspieler von Bayern-Neu-Trainer Pep Guardiola. „Es ist großartig, dass wir so eine Verstärkung bekommen. Ich freue mich auf ihn“, sagt Lahm über seinen zukünftigen Mitspieler. „Aber am 25. Mai wird Mario sicher nicht an Bayern denken und auch wir werden ihn sicher noch nicht als Mitspieler sehen.“