FC Bayern: Beckenbauer kritisiert Rummenigge

Nach dem 1:1 in Valencia und dem zweiten Remis in Folge hob der Vorstadnstvorsitzender des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, den mahnenden Finger, betonte, dass ihm die Spiele in Spanien und gegen den 1. FC Nürnberg nicht gefallen haben. Man müsse nun wieder den Schalter umlegen, betonte Rummenigge.

Von vielen Medien wurde diese Ansage ans Angst vor einer Krise registriert. Nun muss sich Rummenigge zudem die Kritik von Franz Beckenbauer gefallen lassen. „Mich hat es gewundert, dass man alles an die Öffentlichkeit trägt. Man kann eine Formkrise auch herbeireden. Wenn man an die eigene Mannschaft so kritische Worte richtet, dann machen die Medien auch eine Krise draus. Das kann man sich auch einreden”, sagte Beckenbauer in der Talkshow „Sky90“. „Nach innen muss Tacheles geredet werden, aber ich halte es für verkehrt, wenn man gleich alles nach außen gibt. Das darf man auch nicht pausenlos machen, das nutzt sich sonst ab. Wenn es intern nicht fruchtet, kann ich immer noch den Schritt nach außen machen.“

Hintergrund von Rummenigges Aussage könnte die Partie am kommenden Samstag gegen den BVB sein. Derzeit hat der FC Bayern neun Punkte Vorsprung, den gilt es zu behalten, ehe der deutsche Meister in die Allianz Arena kommt. Eine Niederlage gegen Dortmund ist jederzeit drin, diese bittere Erfahrung musste in dieser Spielzeit zum Beispiel auch Real Madrid machen – auch wenn der FC Bayern wohl derzeit besser drauf ist.