Eintracht Frankfurt: Schwegler war für Barnetta ein Grund für den Wechsel

Der Schalker Tranquillo Barnetta entschloss sich im vergangenen Transfersommer, seinen Klub zu verlassen, um bei der SG Eintracht Frankfurt sein Glück zu versuchen. Der Wechsel von einem CL- zu einem EL-Verein ist für den Schweizer aber kein Abstieg, sondern eine Chance.

„Bei Schalke hatte ich nicht mehr die Chance gesehen, regelmäßig zum Einsatz zu kommen. Mit der WM im Hinterkopf habe ich mir Möglichkeiten eines Wechsel überlegt“, sagt Barnetta dem „kicker“. „Es gab einige Anfragen, auch aus Italien und England. Das passte aber nicht richtig. Zuletzt kam Frankfurts Anfrage. Mit der Eintracht könnte es optimal passen.“ Schließlich sei er mi 28 „im besten Fußballeralter. Ist Frankfurt die große Chance, um noch mal richtig durchzustarten?“ Er habe auf Schalke „leider nicht so viele Einsätze wie erhofft und wie ich für meinen Platz in der Nationalmann¬schaft benötigt hätte“, sagt der Mittelfeldspieler dem Fachblatt weiter. „Mit der Eintracht habe ich einen Verein gefunden, wo wir gegen¬seitig voneinander profitieren können. Dort hoffe ich mehr zum Zuge zu kommen, an frühere Leistungen anknüpfen zu können. Wir spielen in der Europa League, dafür bringe ich eine gewisse Erfahrung mit.“

Sein Landsmann Pirmin Schwegler hat bei dem Wechsel nach Frankfurt durchaus eine Rolle gespielt: „Wir waren in stän¬digem Kontakt. Als die Anfrage kam, hat er mich intensiv informiert. Pirmin hat den Transfer nicht alleine gemacht, aber er war nicht unschuldig daran.“