BVB: Watzke hätte Entschuldigung erwartet

Der BVB verlor des Finale des DFB-Pokals am Ende verdient aber glücklos gegen den FC Bayern München. Die Dortmunder ärgern sich heute noch über ein nicht gegebenes Tor von Schiedsrichter Meyer. Der BVB hätte dadurch mit 1:0 in Führung gehen können.

„Ich werfe ihm aufgrund der deutlichsten Fehlentscheidung persönlich gar nichts vor, aber dass er offenbar nicht das Mindestmaß an Respekt vor dem BVB hat und sich nicht einmal bei den Spielern entschuldigt, ärgert mich sehr“, sagte Borussia-Chef Watzke der „Sport Bild“. Dass man ein schlechter Verlierer sei, weißt Watzke von sich. „Ich glaube, dass wir erneut ein fairer Verlierer waren. Ich habe auf der Tribüne sofort Karl-Heinz Rummenigge gratuliert, in meiner Bankett-Rede als erstes Grüße zu den Bayern geschickt: Sie sind ein verdienter Pokalsieger!“ Der BVB-Boss ist für die Zukunft fest der Meinung, dass man den Bayern auf den Fersen bleiben wird – trotzt derer Ankündigungen: „Obwohl Uli Hoeneß gesagt hat, sie werden jetzt so viel Geld in die Hand nehmen, bis sie alleine sind. Aber in London haben wir uns wiedergetroffen, in Berlin auch.“

Keine große Bedeutung für Watzke hatte der riesige Abstand zwischen den Bayern und den Dortmundern, den es erneut in der Liga zu verzeichnen gab. „Wir wollen weder Ergebenheitserklärungen nach München schicken noch auf höhere Mächte warten – sondern den Abstand weiter verringern und uns nach Möglichkeit gegen die Bayern durchsetzen“, so der BVB-Boss weiter.