Borussia Dortmund: Jürgen Klopp kann sich Seitenhieb nicht verkneifen

Dortmund-Trainer Jürgen Klopp war unlängst an der Sporthochschule Köln zu Gast. Wer den Meistertrainer kennt, der weiß, dass er nie um einen Spruch verlegen ist. Doch ob die Konkurrenz aus München seine neuen Sprüche auch so amüsant wie die Studenten findet, darf bezweifelt werden.

So sagte Klopp nach Angaben der „Bild“-Zeitung zu den Studenten: „Die Vereins-Familie steht über allem. Da ist es wichtig, dass alles passt. Das entscheidet oft über Sieg oder Niederlage. Davon bin ich fest überzeugt. Aber dieses Konzept wird im Süden Deutschlands ja schonmal anders praktiziert.“ Er meint offenbar den FC Bayern, diesen hatte Klopp in der Vergangenheit mehrfach nur „ein Klub im Süden“ genannt. Das war aber nicht die einzige Stichelei, denn als er gefragt wurde, ob Bayern im Finale des DFB-Pokals wirklich besser war, sagt der Trainer: „Es stimmt, dass Bayern besser war. Aber wir haben die Tore gemacht. Und übrigens, wir haben auch fünf Mal in Folge gegen die gewonnen.“

In der Tat hatte der FC Bayern München in den letzten beiden Jahren das Nachsehen gegen den BVB. Zumeist lag das daran, dass Dortmund einfach die hungrigere Mannschaft war. Doch das könnte sich nun ändern, denn in München wird derzeit alles daran gesetzt, die Dominanz des BVB zu brechen. Es darf also mit Spannung darauf gewartet werden, ob dies dem deutschen Rekordmeister auch gelingt. Eines scheint aber klar: Im Sprücheklopfen hat der BVB um Trainer Jürgen Klopp immer noch ganz klar die Nase vorne. Daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern. Doch die Frage ist, will man das beim FC Bayern überhaupt? Oder reicht, wenn man am Ende die Schale in die Höhe streckt?